Keym, Werner: Eigenartige Schachprobleme
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In über 40 Kapiteln, durchweg leser- und löserfreundlich gestaltet (Diagramm und zugehöriger Text stets auf derselben Seite), stellt der Autor "eigenartige Schachprobleme" vor, darunter - neben bekannten Klassikern (wie Dawsons Revolverschuss-Problem Nr. 356) und neben weniger bekannten und neueren Meisterwerken - zu etwa einem Drittel eigene Kompositionen. Eigenartige Schachprobleme sind gut erdachte und gestaltete Schachwerke "rund um das Schachbrett", überraschend im Lösungsverlauf und von epigrammatischem Witz. Erstaunlich, welche Fülle von Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten darin "im Keym" auftauchen: da geht es um "halbe Züge", falsche Anzüge", um Zugbesonderheiten wie Umwandlung, Rochade und En-passant-Schlag, gedrehte und gespiegelte Stellungen, Einfärbungen von Steinen, illegale Stellungsklumpen, eigenartige Figurenbewegungen, enge Korridore, um kürzeste beweispartien, Rekorddarstellungen, Probleme ohne Diagramm, um selstame Schachgeschichten (auch in Englisch), pfiffige mathematische und scherzhafte Fragen und vieles mehr. Wer es sich zutraut, kann sogar 17 bislang unbewältigte Konstruktions-Themen angehen, für die der Autor je 100 Euro ausgesetzt hat. (davon sind vier inzwischen gemeistert).

Der thematische Schwerpunkt der eigenartigen Schachprobleme liegt auf dem Gebiet der Retroanalyse (also der Herleitung, wie eine gegebene Schachstellung aus der Partieanfangsstellung entstanden sein kann) und den sich daraus ergebenen Schlussfolgerungen, zum beispiel: Wer setzt matt? Darf Weiß/Schwarz noch rochieren? Welches war der erste Zug?
Um weniger geübten Schachfreunden eine solche ungewohnte "Rückwärtsanalyse zu erleichtern, hat der Autor einige Tipps zum Lösen von retros dem entsprechenden Hauptteil des Buches vorangestellt (s. 30) und in einzelnen Fällen, z.T. mit Hilfsdiagramm, von der kritischen Position ab das fragliche Vorwärtsspiel mit Hilfe von pfeilen skizziert.
Garniert ist dieses unterhaltsame wie lehr- und informationsreiche S(ch)achbuch mit allerlei feinsinnigen Gedanken von Aristoteles bis Einstein, einigen humorvollen Versen und einem eigens komponiertenProblemschachsong.
Zum Autor:
Werner Keym (geb. 1942), Gymnasiallehrer. Schwerpunkt Retroprobleme, Initiator vieler Thematurniere, Verfasser von etwa 50 Schach-Artikeln, Internationaler Schiedsrichter der FIDE.

Keym, Werner: Eigenartige Schachprobleme. Kuhn†/Murkisch-Serie Nr. 44, Ganzleinen, 222 Seiten mit etwa 500 Diagrammen im Hauptteil und mehr als 300 Diagrammen im Dokumentations-Anhang (Retrorekorde), ein Farbbildnis des Autors, etliche Abbildungen, detailliertes personen- und Sachregister, deutsch-englisches Vokabular, kleines Glossar.
Treuenhagen 2010 - ISBN 978-3-935586-12-2.
Bezug: Verlagsbuchhandlung Godehard Murkisch, Herbartweg 3, D-37083 Göttingen, murchess@gmx.de.








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