Weißauer
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Hermann Weißauer: P.A. Orlimont und seine Schachaufgaben. Leben, Werk und Wirkung des P. A. O. Franz Heinrich Ernst Krieger (1867-1947), in Schachkreisen unter seinem Künstlernamen P. A. Orlimont (P. A. O.) bekannt, gehört zu den berühmtesten deutschen Problemkomponisten und Vertretern der Neudeutschen Problemschule. Gelegentlich wird er seiner urwüchsigen problemschachlichen Einfälle, seines Rätselwitzes, seiner geistreichen strategischen Ideen und nicht zuletzt seiner Konstruktionskraft wegen als der "deutsche Sam Loyd" bezeichnet.
In weit über ein Jahrzehnt währender Arbeit ist Hermann Weißauer dem Lebenslauf des P. A. O. nachgegangen, hat ihn in Wort und Bild nachgezeichnet und hat sein schachliches Lebenswerk aus weit verstreuten Quellen zusammengetragen: dessen Anregungen, Themen, Konstruktions-Schemata sowie seine Kompositionen: 25 Zweizüger, 243 Dreizüger, 240 Vierzüger, 81 Fünfzüger, 26 Sechs- bis Achtzüger (sämtlich orthodoxe Mattaufgaben), 9 Studien und 4 Selbstmatts sowie die hierzu gehörigen Urfassungen und Versionen; des weiteren seine lesenswerten problemschachlichen Artikel. Die erheblich erweiterte Zweitauflage umfaßt nicht weniger als 95 neu aufgefundene Kompositionen, zahlreiche Korrekturen und einzelne Ergänzungen sowie einen neuen Teil über die problemschachliche Wirkung des P. A. O. aus der Feder namhafter Problemkomponisten, vor allem: Hilmar Ebert: Kegelspiele, S. 545 -559.
Franz Pachl und Hermann Weißauer: Der Mausefallen-Effekt im Zweizüger, S. 570-579. Helmut Rössler: Mausefalle-Miniaturen, S. 580-584. Hermann Weißauer: Mausefalle im Dreizüger, Mehrzüger und im Endspiel. S. 585-590. Helmut Rössler: Doppelsetzungen der Mausefalle, S.591-594. Hans Gruber: Das Mausefallen-Thema im Hilfsmatt, S. 595-610. Helmuth Morgenthaler: Der Parakritikus, das Orlimont’sche Fluchtschutzmanöver, S. 619-638. Werner Speckmann: Abwandlungen, S. 639-642 sowie: Meine erste 'Begegnung' mit P. A. O., S. 646-647. Stephan Eisert: Vorplan-Probleme, S. 643-645.
Im Vorwort zur zweiten Auflage schrieb Godehard Murkisch: Weißauers 'Orlimont' ist ein Opus magnum der Problemliteratur, eine der glänzendsten und bedeutendsten problemschachlichen Monographien (S. 9).
Es darf mit Recht in einem Zuge mit Alain C. White’s "Sam Loyd und seine Schachaufgaben" (Leipzig 1926, Nachdruck Olms, Zürich 1984) genannt werden.


Aus dem Buch:

"Armee-Schachzeitung", 1906



Matt in 3 Zügen
"Hessische Landes-Zeitung"
Darmstadt, 1936


Matt in 3 Zügen
1. Df5! (Klappe auf) Zugzwang T:c6 2. Dc5! (Klappe zu) Zugzwang T:c5/T~/L~
3. S:c5#/Dc2#/Da5#
Das berühmte "Mausefallen"-Problem des Meisters.

1. Tb6! Zugzwang a:b6+ 2. K:b6 (3. Da1#) T~
3. D:b7# 1. ...h2 2. Kb5! Zugzwang (2. Kb4? a5+!) a6+/a:b6/T~ 3. T:a6#/Da1#/D:b7#
Teuflisch ist die Widerlegung von 1. T:b7!?, nämlich 1. ...Tg8! (1. ...T:b7? 2. Ka6 3. D:b7#) 2. Dc6 Tb8!!




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